Unterschreiben ohne Papier

First issue: 2009-12-08
|
Viele Jahre galt
sie für den digitalen Workflow eher als lästiges Hindernis: Die
eigenhändige Unterschrift. Oft musste nur noch ihretwegen Papier ausgedruckt
werden, und das zog einen Rattenschwanz an Aufwänden mit sich: Drucken,
Scannen, Indexieren, Versenden und physikalisches Archivieren – alles Kosten-
und Zeitfaktoren, die man sich gerne spart. Außerdem birgt dieser
Medienbruch zahlreiche Fehlerquellen. Die sofortige Digitalisierung der
eigenhändigen Unterschrift spart nach Berechnungen unterschiedlicher
Anwender je nach Prozesskette zwischen ein und zwei Euro pro Dokument.
|
Elektronisch signieren mit eigenhändiger
Unterschrift
| Als das Signaturgesetz 1997
in seiner ersten Version verabschiedet wurde, beschäftigte man sich
vor allem damit, wie die Handunterschrift ersetzt werden könnte. Verschiedene
Lösungen wurden seitdem ausprobiert und so manches Lehrgeld bezahlt.
Heute wird die eigenhändige Unterschrift auf breiter Front in immer
mehr digitale Workflows eingebunden: Spezielle Tabletts zur Erfassung von
Unterschriften, so genannte Signpads, sind heute an vielen Orten im Einsatz
– z.B. in Kreditinstituten, am Point of Sales im Handel (z.B. Möbel,
Mode, Telekommunikation), in der Energieversorgung sowie in Arztpraxen
und Krankenhäusern. Zum Einsatz kommt dabei eine Software bei der
vorwiegend PDF-Dokumente biometrisch unterschrieben und gleichzeitig elektronisch
signiert werden. |
| Das Comeback der Handunterschrift
hat zahlreiche Gründe: Im Gegensatz zu anderen Verfahren ist das Unterschreiben
ein gewohnter Vorgang und selbsterklärend. Unterschriften sind ein
eindeutiger Beweis einer aktiven Willenserklärung. Nachdem Geheimzahlen
und Passwörter immer häufiger durch „Social Hacking“ ausgespäht
werden, wird der Unterschrift als verhaltenstypisches, biometrisches Merkmal
zunehmend mehr Gewicht für die Authentifizierung beigemessen sofern
die Unterschrift in aussagekräftiger Qualität erfasst wird. Unterschriften
bieten individuelle biometrische Merkmale wie den typischen Druckverlauf
(des Stifts auf der Unterlage), der nicht ausgespäht werden kann. |
Ideal für formfreie Vereinbarungen
| Zur Überraschung vieler
potentieller Anwender lässt sich die elektronische Signatur mit eigenhändiger
Unterschrift für die allermeisten Geschäftsvorfälle einsetzen
und zwar überall, wo die Schriftform nicht gesetzlich vorgeschrieben
ist. Juristen bezeichnen diese Vorgänge als "formfreie Vereinbarung".
Diese werden heute oft noch auf Papier unterschrieben, weil die Unterschrift
auf Papier im Streitfall als Beweismittel einer Willenserklärung der
Unterzeichner dienen soll. Dieses Verfahren wird als "gewillkürte
Schriftform" bezeichnet. |
| Für formfreie Vereinbarungen
können eigenhändige Unterschriften - in Kombination mit geeigneter
Hardware und Software - auch in elektronischen Dokumenten Authentizität
und Integrität garantieren. Die "gewillkürte Schriftform" auf
Papier lässt sich also durch ein vertrauenswürdiges elektronisch
unterschriebenes Dokument ersetzen. Juristen sprechen in solchen Fällen
von einem "funktionsäquivalenten Surrogat". Die Integrität von
Unterschriften und Dokumenteninhalt wird durch kryptographische Verfahren
zur Verschlüsselung und Integritätswahrung gewährleistet,
die auch bei Chipkarten-basierten Signaturen zur Anwendung kommen. |
Lediglich Provisorien: Grafikdateien und Digitale
Tinte
| Heute wird in vielen Unternehmen
ein Unterschriftenbild (eine Grafikdatei) von Unterzeichnern in ein elektronisches
Dokument oder eine e-Mail-Nachricht eingefügt. Dieses Bild erlaubt
keine zusätzliche Prüfung sofern seine Authentizität angezweifelt
wird. Theoretisch kann jeder dieses Bild in ein Dokument einfügen.
Das Bild der Unterschrift hat folglich keinen Beweiswert und dient nur
der Dekoration. |
| Eigenhändige Unterschriften
auf Papier werden oft auch als "Tinten-Signatur" bezeichnet. Seit der Einführung
von Windows Vista ist die "digitale Tinte" eine Standardfunktionalität
in Betriebssystemen und Anwendungen geworden, beispielsweise in Microsoft
Office 2007 oder Adobe Acrobat 9. Eine Tinten-Signatur ist eine handgeschriebene
Markierung. Sie wird mit dem Stift-Werkzeug aus der Werkzeugleiste in diesen
Anwendungen angefertigt. Auch diese Signatur kann aus dem Dokument heraus
in ein anderes kopiert werden. Eine Tinten-Signatur bietet folglich keine
beweiskräftige Aussage zu Authentizität oder Integrität
des Dokumentes. |
Unterschriften-Merkmale verstehen und adäquat
erfassen
| Wer im Alltag eine Unterschrift
leistet, beispielsweise bei einem Kurierdienst oder an der Kasse, wundert
sich hin und wieder warum die Unterschrift oft gar nicht geprüft wird.
Selbst innerhalb von Kreditinstituten sind eindeutige Handlungsanweisungen,
wie z.B. Checklisten zur Unterschriftenprüfung, häufig nicht
vorhanden. Vertraut wird auf die "langjährige Erfahrung von Mitarbeitern"
und der Tatsache, dass sich die Betrugsfälle bisher noch in Grenzen
hielten. Selbst geschulte Mitarbeiter unterliegen jedoch den typisch menschlichen
Leistungsschwankungen, die zu unterschiedlichen Resultaten bei rein visueller
Prüfung trotz identischer Vergleichsdaten führen können.
Zu oft entscheidet das Bauchgefühl über Annahme oder Ablehnung
eines Vorganges. |
| Automatische Verfahren verwenden
eindeutig auswertbare und vergleichbare Merkmale [1].
Ihre Funktionsweise ist mit dem Vorgehen von Schriftensachverständigen
bei der ausführlichen Analyse einer Unterschrift anhand definierter
Merkmale vergleichbar. Der Hauptunterschied liegt im Zeitbedarf. Die Software
erledigt die Aufgabe in Millisekunden. Besonders kompliziert wird ein Unterschriftenvergleich
für den Laien durch die natürlichen Variationen einer Unterschrift.
Jede Unterschrift ist ein Unikat und bei jedem Vergleich muss abgewogen
werden, welche Variationen dem berechtigten Unterzeichner zuzuordnen sind
oder welche Abweichungen Rückschlüsse auf einen Fälschungsversuch
geben. Bei einem automatischen Vergleich von Unterschriften ist die Variation
des Prüfobjektes "Unterschrift" sogar vorteilhaft. Abgefangene Referenzdateien,
die einem System als zu prüfende Unterschrift angeboten werden, lösen
in solide konzipierten Systemen automatisch Alarm aus, da eine zu prüfende
Unterschrift eben nicht zu hundert Prozent mit der Referenz übereinstimmen
kann. |
 |
|
SignPad - Signaturtablett
mit LC Display - Gemeinschaftsentwicklung von Softpro und Wacom
|
Vertrauenswürdige Einbindung
| Ein weiterer Aspekt für
eine hohe Beweiskraft des Verfahrens ist dessen Einbindung in den gesamten
Workflow. Wer heute Software für das elektronische Unterschreiben
einsetzen will, sollte darauf achten, dass diese auch Prozesse unterstützt,
bei denen Dokumente nur dann weiterverarbeitet und archiviert werden dürfen,
wenn die Echtheit der Unterschrift(en) mit denen ein Dokument signiert
wurde vorher bestätigt werden konnte. Diese Bestätigung erfolgt
mittels automatischer Prüfung der Unterschriften. Dieses Verfahren
wird auch als "autorisiertes Signieren" bezeichnet. Es komplettiert den
gesamten Prozess unter Gesichtspunkten der Sicherheit: Unterschriften werden
mittels einer Referenzdatenbank geprüft und dieser Vorgang validiert
die Authentizität des Unterzeichners. Anschließend wird die
Dokumentenintegrität durch die Software zum elektronischen Unterschreiben
gegen unberechtigte Manipulationen geschützt. Eine weitere häufig
genannte Anforderung ist es Dokumente in jedem Standard PDF-Anzeigeprogramm,
insbesondere dem Adobe Reader, auf ihre Integrität hin validieren
zu können und nachzuvollziehen welcher Dokumentenversionsstand von
welchem jeweiligen Unterzeichner unterschrieben wurde. |
Unbeliebt: Die „Generalunterschrift“
| Einige Kreditinstitute führten
Tests mit einer „Generalunterschrift“ auf so genannten Kundenstammverträgen
durch. Die Idee war es Kunden nur einmal unterschreiben zu lassen und fortan
Transaktionen mündlich zu vereinbaren. Tests mit diesem Verfahren
in 2008 und 2009 verliefen jedoch selten zufriedenstellend. Es zeigte sich,
dass Transaktionen, die aufgrund mündlicher Zusagen geschlossen wurden,
nicht immer revisionssicher dokumentiert waren. Das wäre im Streitfall
problematisch. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) empfiehlt
folglich seinen Sparkassen dem Kunden durch die Abgabe der Unterschrift
ein bewusstes Kauferlebnis zu verschaffen. [2] [3] |
| Neben des besseren Nachweises
eines Vorgangs für die Revision streicht der DSGV auch Marketing-
und Vertriebsaspekte heraus: Die Entgegennahme der Unterschrift ist eben
auch ein Akt der Wertschätzung des Kunden. Viele Kunden werden sich
wohl an den Slogan-Klassiker von American Express aus den 80ern erinnern:
„Bezahlen Sie einfach mit Ihrem guten Namen“. |
| In Deutschland ist die Berliner
Sparkasse seit 2008 einer der Vorreiter beim Digitalisieren von Unterschriften
[4]. Gemeinsam mit der Finanz Informatik und deren Partner
Adobe hat man die Anwendung ausführlich vorbereitet und konnte so
dem Papierkrieg am Schalter ein Ende bereiten [5]. Nach
Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands bestätigen die
Kunden der Sparkassen, dass die direkte Digitalisierung ihrer Unterschrift
als eine Verbesserung der Servicequalität wahrgenommen wird und das
Sicherheitsgefühl erhöht [2]. Bei der Einführung
eines solchen Verfahrens tauchen erfahrungsgemäß kaum Fragen
der Anwender auf. Als die Digitalisierung von Unterschriften während
des Unterschreibens im Herbst 2008 an den Kassen der deutschen Filialen
von IKEA für das elektronische Lastschriftverfahren eingeführt
wurde, kommentierten die Kunden: "So möchte ich in Zukunft überall
bezahlen." [6] [7] |
 |
|
Unterschreiben auf
SOFTPRO's SignPad bei der Berliner Sparkasse am Kundenberatungstisch zur
papierlosen Eröffnung eines Kontos und vieler anderer Vorgänge.
Das SignPad ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Softpro mit dem Stifttablett-Spezialisten
Wacom, das nahtlos mit SignDoc, der populären Software für elektronischen
Signaturen von Softpro, zusammenarbeitet. Das Foto wurde in einem PrivatkundenCenter
der Berliner Sparkasse aufgenommen.
|
Kaum verbreitet: Digitale Signaturen
| Eigentlich sollten digitale
Signaturen mittels Chipkarten und Geheimzahlen die eigenhändige Unterschrift
ablösen. Seit einigen Jahren können auf viele EC-/Maestro-Karten
digitale Zertifikate zur Erzeugung solcher Signaturen geladen werden. Dieser
Service ist jedoch kaum nachgefragt. In Zukunft soll auch der elektronische
Personalausweis solche Zertifikate aufnehmen können. Fazit: Ob und
wann solche Signaturen in Deutschland von der breiten Bevölkerung
genutzt werden, lässt sich also heute immer noch nicht seriös
prognostizieren. |
| Mit Zertifikaten auf Identitätsdokumenten
hat man in Spanien bereits Erfahrung. Nach Informationen des spanischen
Sparkassenverbandes CECA wird dort jedoch nach wie vor bevorzugt per Hand
unterschrieben. Die spanischen Sparkassen entschlossen sich 2008 unter
dem Titel „Firma Digitalizada“ für eine groß angelegte Initiative
zur Digitalisierung der eigenhändigen Unterschrift in den Geschäftsstellen
[8]. Innerhalb kurzer Zeit wurden über 10.000 Tabletts
zur Unterschriftenerfassung an den Schaltern installiert. Die CECA hatte
sich für das Projekt maßgeblich von den Erfahrungen der Finanz
Informatik inspirieren lassen. Im Oktober 2009 erhielten die Spanier für
ihr Projekt „Firma Digitalizada“ den Innovationspreis des europäischen
IT-Sicherheitsverbandes TeleTrusT [9]. |
Beweiskräftige Digitalisierung
| Seit einigen Jahren sind
sogenannte Signpads verfügbar. Dabei handelt es sich um Stifttabletts
mit LC Display, die speziell für die hochwertige Erfassung von Unterschriften
entwickelt wurden. Diese Geräte haben nichts mehr mit den „Kritzelkisten“
gemein, die größtenteils heute noch bei Kurierdiensten, Servicetechnikern
oder Autovermietern im Einsatz sind. Auch die meisten PDAs, die heute auf
dem Markt sind, nehmen lediglich ein verpixeltes Bild einer Unterschrift
auf, das sich für einen verlässlichen Vergleich nicht eignet.
Unterschriften, die so erfasst werden, haben folglich keine Beweiskraft.
Mit Signpads werden die Unterschriftensignale durch das Zusammenspiel
eines Digitalisierstiftes und einer Sensorenmatte aufgenommen. Erfasst
werden sowohl Informationen über das statische Bild der Unterschrift,
wie auch Daten der biometrischen Merkmale aus der Schreibbewegung - beispielsweise
Geschwindigkeit und Druck. |
Aussagekräftige Unterschriftsdaten
| Um die Qualität eines
Gerätes zur Unterschriftenerfassung zu beurteilen, sollten die Daten
aufgenommener Unterschriften von einem Erfassungsgerät (zumindest
testweise) einem automatischen Vergleich unterzogen werden. Nur so weiß
man auf welche Datenqualität man sich im Falle späterer Zweifel
an der einen oder anderen Unterschrift verlassen kann. Die tatsächliche
Qualität der Erfassungsgeräte fällt erst beim automatischen
Vergleich von Unterschriften auf: Dann zeigt sich ob die Anzahl aufgenommener
Signale ausreichend war. Die Terminologie der Technik ist zuweilen irritierend:
Einige Geräte zur Erfassung von Unterschriften werden als „druckempfindlich“
deklariert. In den meisten Fällen erkennen derartig bezeichnete Geräte
nur ob Druck ausgeübt wurde oder nicht. Für Schriftsachverständige
ist das für den verlässlichen Vergleich von Unterschriften nicht
genug. So verlangen beispielsweise die Experten des Netherlands Forensic
Institute für eine hohe Beweiskraft digitalisierter Unterschriften
eine zuverlässige Protokollierung des Druckverlaufs [10].
Bei der Entwicklung von Signpads wurde auf diesen Aspekt folglich besonders
Wert gelegt. |
| Minderwertige Aufnahmeverfahren
können neben mangelnder Datenqualität auch noch Störsignale
enthalten. Diese entstehen beispielsweise, wenn der Handballen beim Unterschreiben
im Unterschriftenfeld aufgelegt wurde. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
dieses Textes wird das Angebot geeigneter Geräte zur Digitalisierung
der Unterschrift während des Unterschreibens immer breiter und reicht
von Einstiegsgeräten ohne Display (Pen Pads) über Schreibtablett
mit LC Display in unterschiedlichen Größen, interaktiven Stiftdisplays
mit 15 und 19 Zoll Bildschirmdiagonale bis hin zu Tablet PCs unterschiedlicher
Bauart (Slate, Convertible, etc.). Die Aufforderung „Bitte unterschreiben
Sie hier“ wird also immer öfter kein Papier mehr erfordern. |
Literatur und Links
| Weiterführende
Informationen: SOFTPRO beleuchtet auf seiner Website ausführlich
diverse Aspekte der vertrauenswürdigen Erfassung und Verarbeitung
der eigenhändigen Unterschrift im digitalen Workflow - mit Schwerpunkt
auf den Anwendungsbedingungen im deutschsprachigen Raum - http://www.softpro.de/trust |
|
|
|
Lenz,
Jörg-M. und Schmidt, Christiane: Elektronische Signatur - eine Analogie
zur eigenhändigen Unterschrift? Deutscher Sparkassenverlag, ISBN 3093057051 |
|
|
|
Görke,
Doris: „Elektronische Unterschrift macht schlank“, Sparkassenzeitung 12/2009,
S. 2 Beilage „Im Dialog mit dem Kunden“, 20. März 2009 |
|
|
|
Fieseler,
Bernd: „Ausgezeichnete Innovation: Einsatz der elektronischen Unterschrift“,
Sparkassenzeitung 48/2009 S. 3, 27. November 2009 |
|
|
|
SparkassenZeitung
37/2008: „Medienbrüche haben keine Zukunft“ in Beilage "Moderne Rechenzentren
und IT-Dienstleister" S.32 f., 26. September 2008 |
|
|
|
Lochmaier,
Lothar: Paper Centric Computing - Die Papierflut eindämmen, Die Bank,
S 72 f. Oktober 2009 |
|
|
|
Lebensmittel
Zeitung: Kartenzahler bei Ikea unterschreiben digital, 1. Oktober 2008 |
|
|
|
Apel,
Holger: Projektleiter Elektronisches Belegarchiv bei IKEA auf der TeleCash
Handelstagung, 24. September 2008 |
|
|
|
Sparkassenzeitung
47/2009: "Kaiser Wilhelm" macht auch digital Karriere, Sonderteil "Aktiv
im Kontakt mit dem Kunden“ S. B14, 20. November 2009 |
|
|
|
TeleTrusT
Website: TeleTrusT Innovationspreis 2009, http://www.teletrust.org/startseite/pressemeldung/?tx_ttnews[tt_news]=78 |
|
|
|
van
den Heuvel, C. Elisa: Impact of the use of electronic writing tablets in
human movement science studies and in the analysis of questioned documents
(Netherlands Forensic Institute), Proceedings of the 7th International
GFS Congress Salzburg, June 06 - 09, 2007 |
|