Schutzmaßnahmen gegen sensorbasierte Angriffe auf Fingerprint-Authentifizierungssysteme

Dr. Manfred Bromba · Bromba GmbH
Erstausgabe: 2008-09-17 - Stand: 2010-01-06

Dieser Beitrag beschreibt die prinzipielle Problematik eines Angriffs auf die Sensorschnittstelle mit dem Ziel, einem Fingerprint-Authentifizierungssystem eine falsche Identität vorzutäuschen. Speziell dem Entwickler solcher Systeme werden Hinweise für den Schutz gegen diese Angriffe gegeben. Insbesondere Systeme mit höheren Vertrauenswürdigkeitsanforderungen können davon profitieren.

Inhalt

1 Fingerprint-Authentifizierung
2 Sicherheitsanforderungen
3 Fingerprintsensoren
4 Angriffe
5 Fälschungsaufwand
  5.1 Akquirieren
  5.2 Assemblieren
  5.3 Anwenden
6 Schutz gegen Angriffe
7 Quellenangaben und Links

1 Fingerprint-Authentifizierung

Der menschliche Fingerabdruck zeichnet sich durch ein unverwechselbares Muster aus, das die zuverlässige Unterscheidung unterschiedlicher Personen ermöglicht. Diese Eigenschaft legt es nahe, die Identität einer Person durch den Fingerabdruck mit hoher Gewissheit im Rahmen eines Authentifiziervorgangs zu bestimmen.
Ein Authentifiziervorgang besteht in der Regel aus einer Identifizierung zur Feststellung der "behaupteten" Identität einer Person und einer nachfolgenden Verifizierung [1]. Während die Identifizierung häufig nur untersucht, ob eine Identität bekannt ist, dient die Verifizierung dazu, die "behauptete" Identität mit der Identität der tatsächlichen Person zu vergleichen. So verlangt beispielsweise die Standardauthentifizierung an einem Windows-Rechner die Eingabe der Identität als einmaligen Benutzernamen. Es folgt im Prinzip eine Identifizierung, die überprüft, ob der Benutzername in der Datenbank aller Benutzer vorhanden ist. Existiert der Benutzername, muss nur noch eine Überprüfung (= Verifizierung) erfolgen, ob es tatsächlich der anzumeldende Benutzer ist, der Zugang zum PC begehrt. Diese Verifizierung geschieht üblicherweise durch Eingabe eines geheimen Passworts, das idealerweise nur der zugehörige Benutzer kennen sollte. Eine Authentifizierung lässt sich in der Regel also in eine Identifizierung mit einer nicht geheimen Information, der Benutzer-ID, und in eine Verifizierung mit einer geheimen Information, z.B. dem Passwort, aufteilen.
Bei der Fingerprint-Authentifizierung lassen sich zunächst zwei Extremfälle unterscheiden:
Man betrachtet das Fingerabdruckmuster als nichtgeheime Information.
Man betrachtet das Fingerabdruckmuster als geheime Information.
An dieser Stelle soll nicht entschieden werden, welche dieser beiden Alternativannahmen in der Praxis eher zutrifft. Möglich sind sicher beide, wenn man genau definiert, was man unter geheim verstehen will. Häufig wird geheim damit gleichgesetzt, dass es nur mit größtem Aufwand möglich ist, die Information offenzulegen. Wir werden stattdessen eine Information nur dann als geheim betrachten, wenn sie bislang nicht in die "Hände" Unberechtigter gelangt ist [2].
Definitionen
Authentifizierung besteht aus Identifizierung und/oder Verifizierung
Identifizierung Vorgang der Ermittlung einer Identität durch Vergleich einer personenspezifischen Information mit gespeicherten Informationen bekannter Personen. Eine Identifizierung kann als Ergebnis die richtige Identität (1), die falsche Identität (2), keine Identität oder eine Liste mit quantitativ geschätzten Identitäten als Entscheidungsvorlage (3) liefern.
Identität Teilmenge unverwechselbarer Eigenschaften, die eine Person eindeutig charakterisieren
Verifizierung Vorgang des Nachweises, dass die behauptete Identität einer Person mit der tatsächlichen übereinstimmt. Als Ergebnis einer Verifizierung kommen folgende Möglichkeiten in Frage: (1) Die Identität wird korrekterweise bestätigt. (2) Die Identität wird korrekterweise widerlegt. (3) Die Identität wird fälschlicherweise bestätigt. (4) Die Identität wird fälschlicherweise widerlegt. (5) Das Ergebnis ist unbestimmt und besteht z.B. aus einem Wahrscheinlichkeitsmaß für eine Übereinstimmung.
geheim bezieht sich auf Informationen, die nur einem oder mehreren Berechtigten bekannt sind. Alternative: Information, die einem potenziellen Angreifer nicht bekannt ist.
Lebenderkennung Nachweis, dass die zu authentifizierende Person lebt
Fälschungserkennung Nachweis, dass die Authentifizierung nicht durch ein Plagiat veranlasst wurde
Plagiat Nachbildung eines Fingers (in der Regel mechanisch) und seines Abdruckmusters
Betrachtet man das Fingerabdruckmuster als nichtgeheime Information, gibt es wiederum drei Möglichkeiten, eine zuverlässige Fingerprintauthentifizierung zu realisieren:
Man nutzt den Fingerabdruck nur zur Identifizierung, die Verifizierung der zugehörigen Person erfolgt klassisch z.B. per Passwort oder mit weiteren biometrischen Charakteristika [9].
Man nutzt den Fingerabdruck zur Identifizierung und stellt per Verifizierung über "neuartige Methoden" sicher, dass der Fingerabdruck zur authentifizierten Person gehört.
Man bedient sich einer klassischen Identifizierung mit User-ID, lässt die Verifizierung über das Fingermuster erfolgen und stellt über "neuartige Methoden" sicher, dass der Fingerabdruck zur authentifizierten Person gehört.
Während die erste Möglichkeit vor allem als Komfortfunktion zur Kostenreduktion beitragen kann, sind die "neuartigen Methoden" häufig als Fälschungs- und/oder Lebenderkennung bekannt. Allerdings ist das grundlegende Prinzip gar nicht so neu, sondern bereits für Münzen und Banknoten bekannt. In diesen beiden Fällen versucht man unabhängig vom wertbestimmenden Muster (Prägung, Aufdruck) durch eine schwer kopierbare Materialzusammensetzung (Metalllegierung, Spezialsubstanzen im Papier) die Echtheit des Zahlungsmittels nachweisbar zu machen. An einem Automaten wird also nicht nur der wertbestimmende Aufdruck ermittelt, sondern es werden durch Materialprüfungen auch Fälschungen detektiert. Beim menschlichen Finger bestimmt das leicht kopierbare Linienmuster die Identität. Schwer kopierbar ist hingegen das Material des Fingers und der musterbehafteten Hautoberfläche. Gelänge es, das für alle Menschen ähnliche Fingermaterial einwandfrei zu analysieren und durch Bestimmung gemeinsamer Eigenschaften dieses von allen anderen Materialien zu separieren, sollte auf diese Weise eine (fast) perfekte Fälschungserkennung möglich sein, jedenfalls, solange keine Finger im Reagenzglas züchtbar sind oder das Fingermuster durch Transplantation übertragen wird.
Da für Fingerabdrücke heute noch keine Fälschungserkennungsmethoden mit quantifizierbarer und als ausreichend empfundener Zuverlässigkeit bekannt sind, bleiben derzeit nur zwei Grenzfälle für eine vertrauenswürdige Authentifizierung übrig:
Man betrachtet das Fingermuster als nicht geheim und nutzt es nur zur Identifizierung; die Verifizierung erfolgt klassisch.
Man betrachtet das Fingermuster als geheim und nutzt es zur Verifizierung.
Die Realität besteht selten aus Grenzfällen. Beim Fingerabdruck bedeutet dies:
Eine Authentifizierung muss nicht unzuverlässig sein, wenn das Muster bekannt ist und keine explizite Fälschungserkennung vorhanden ist. Denn zur Fälschung einer Authentifizierung ist immer noch ein beträchtlicher Aufwand zu leisten. (Diesen Aufwand geeignet zu quantifizieren, muss das Ergebnis zukünftiger Forschungen und Untersuchungen sein.)
Mit einer Fingerpint-Authentifizierung lassen sich Anwendungen mit einfachen Sicherheitsanforderungen auch durch ein System realisieren, das den Fingerabdruck gleichzeitig zur Identifizierung und zur Verifizierung heranzieht. Denn im Vergleich zu einer User-ID mit Passwort ist die Fingerprintinformation deutlich schwieriger zu übertragen, z.B. scheidet eine mündliche Weitergabe oder ein Abfotografieren aus der Ferne aus.
Ziel dieser Ausarbeitung soll es sein, Hinweise zur geben, wie sich der Fälschungsaufwand durch geeignete Systemmaßnahmen deutlich erhöhen lässt, um auch anspruchsvollere Anforderungen erfüllen zu können. Dabei beschränken wir uns auf Angriffe über den Sensor. Weitere Angriffsmöglichkeiten sind in [8] beschrieben.

2 Sicherheitsanforderungen

Je größer der zu schützende Wert ist, desto besser muss eine Authentifizierungseinrichtung Eindringversuche Unberechtigter abwehren können. Dazu betrachten wir hier ausschließlich Einrichtungen, die den Fingerabdruck zur Verifizierung nutzen. Würde der Fingerabdruck innerhalb der Authentifizierung ausschließlich zur Identifizierung genutzt [1], wäre lediglich sicherzustellen, dass die Falschakzeptanzrate FAR niedrig genug ist, um alle Nutzer eines Systems mit ausreichend hoher Wahrscheinlichkeit voneinander zu unterscheiden. Andernfalls käme es zu "Falschrückweisungen" bei der Verifizierung. Die Verifizierung ist in diesem Fall hauptsächlich für den Schutz gegen Unberechtigte zuständig. Die Verifizierung per Fingerprint setzt voraus, dass der Fingerabdruck ein Geheimnis ist, oder dass der Aufwand, mit einem nachgemachten Fingerabdruck die Authentifizierung zu täuschen, ausreichend hoch ist. In der Praxis wird man innerhalb bestimmter Grenzen beides annehmen dürfen.

3 Fingerprintsensoren

In dieser Ausarbeitung geht es ausschließlich um Angriffe, die über den Sensor stattfinden. Dazu ist ein Finger bzw. die Fingeroberfläche mechanisch oder optisch so nachzubilden, dass der Sensor mit diesem Plagiat ein Bild ausreichender Qualität erzeugen kann. Da zur elektronischen Abbildung des Fingerabdrucks unterschiedlichste physikalische Verfahren zur Anwendung kommen [7], muss das Plagiat an die physikalischen Eigenschaften des Sensors angepasst sein. Als Maß für die Eigenschaften eines Sensors oder Sensorprinzips in Bezug auf Fälschungsaufwand sind letztendlich nur statistische Messungen aussagekräftig, vorausgesetzt, die Messverfahren sind zumindest dokumentiert und die Messung selbst statistisch signifikant. Der optimale Sensor ist am besten über folgende Anforderung zu definieren:
Für eine gegebene Falschrückweisungsrate FRR und ein sensoroptimiertes "Restsystem" ist die Fälschungsakzeptanzrate für das beste sensorspezifische Fälschungsverfahren minimal.
Im Unterschied zur gebräuchlichen Definition der Falschakzeptanzrate FAR kommen bei der Fälschungsakzeptanzrate nicht echte Finger mit falschem Muster, sondern echte Muster auf falschem Material (Plagiate) zum Einsatz. (Hierbei lassen wir die eventuell vorhandene Möglichkeit, künstliche Muster in echte Fingeroberflächen einzufräsen, außer Acht.) Die Gesamt-FAR ergibt sich als Gewichtung beider Fälle mit den Angriffswahrscheinlichkeiten und hängt somit auch von der Gesamtanwendung und ihrem Umfeld ab. Im Folgenden werden wir uns aber primär mit der vollständigen Angriffskette auseinandersetzen, und die besteht nicht nur aus der Präsentation des Plagiats, sondern auch aus der Aufdeckung des Fingerabdruckgeheimnisses und der Herstellung des Plagiats.
Neben dem physikalischen Bildgebungsverfahren unterscheidet man bei Fingerprintsensoren auch noch die Scanning-Methode. Werden alle Bildpixelinformationen quasi gleichzeitig erfasst, spricht man von einem Flächensensor. Flächensensoren erfordern im Prinzip nur das statische Auflegen des Fingers auf eine plane oder gewölbte Sensoroberfläche. Es gibt aber auch "berührungslose" Flächensensoren, bei denen zumindest der zu messende Teil der Fingeroberfläche nichts berühren muss. Daneben gibt es noch die kostengünstigen, aber nicht weniger hochwertigen Streifensensoren, bei denen der Finger aktiv über einen quasi eindimensionalen Sensor zu ziehen ist. Streifensensoren mögen von manchen Nutzern als weniger komfortabel empfunden werden, zeigen aber in Bezug auf den Fälschungsschutz einige Vorteile.
Fast alle Fingerprintsensoren bilden das dreidimensionale Fingerprintmuster als 2D-Oberflächeninformation ab, bei der ein 1 bis 8 bit-Grauwert den Abstand der Musteroberfläche von der Sensoroberfläche angibt. Dabei spielt je nach Verfahren auch die subkutane Beschaffenheit der mechanischen Fingeroberfläche eine Rolle, d.h., die angesprochene 2D-Oberflächeninformation muss nicht originalgetreu die möglicherweise gegen Verschmutzungen und Abrieb empfindlichere mechanische Oberfläche widerspiegeln.

4 Angriffe über den Fingerprintsensor

Ein Fälschungsversuch über den Fingerprintsensor per Fingerprintduplikat ("Plagiat") setzt folgende Angriffsschritte voraus [10]:
1. Akquirieren eines geeigneten Fingermusters
2. Assemblieren eines Plagiats
3. Anwenden des Plagiats am Sensor
Übliche Publikationen [11,12,13,14,15] betrachten oft nur Schritt 2 und mit Einschränkungen Schritt 3. Der für den Angriffserfolg sehr wesentliche Schritt 1 wird dadurch umgangen, dass man mit kooperativen Opfern arbeitet. Dies ist aber nur für bestimmte Anwendungen ein vernünftiges Szenario, in denen der Betroffene selbst der Betrüger sein kann. Das sind Anwendungen, in denen es für den korrupten Betroffenen von Interesse sein könnte, einen biometrischen Doppelgänger aufzubauen. Ein biometrischer Doppelgänger wäre in diesem Fall eine eingeweihte Person, die der Betroffene mit seinem Charakteristikum als Plagiat ausstattet. Beispiele wären Zeiterfassung am Arbeitsplatz [17] (der Betroffene bittet einen Kollegen, für ihn zu "stempeln"), Identitätsverfolgung beim Ein- und Auschecken an Flughäfen, kombiniert mit absoluter Identitätsfeststellung (Betroffener und Doppelgänger benutzen das gleiche biometrische Charakteristikum für Enrolment und Authentifizierung) oder biometrische Bezahlanwendungen [9] (der Betroffene schickt den Doppelgänger Einkaufen und verschafft sich selbst ein Alibi, um später die Bezahleinwilligung abzustreiten).
Ein Fälschungsversuch per Latenzbildreaktivierung am Sensor [3] setzt voraus, dass die Oberfläche eines Flächensensors vor dem Angriff gesäubert wurde, so dass keine qualitätsmindernden Latenzbildüberlagerungen stattfinden können. Dann lässt sich bei manchen Flächensensoren das letzte Bild des Berechtigten z.B. durch Anhauchen reaktivieren, so dass die Anwesenheit des Berechtigten vorgetäuscht wird, (vorausgesetzt natürlich, der Latenzabdruck ist noch nicht zu alt [18]). Berührungslose Flächensensoren und Streifensensoren sind von diesem Phänomen grundsätzlich nicht betroffen. Bei allen anderen Sensoren lässt sich dieser Angriff durch Abspeicherung der Lagekoordinaten des letzten gültigen Fingerabdrucks wirkungsvoll per Software unterdrücken, wobei allerdings die Falschrückweisungsrate leicht ansteigt. Denn es gibt immer eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der Berechtigte seinen Finger exakt bis auf einige 100 µm genau wie bei der letzten Authentifizierung auflegt.

5 Fälschungsaufwand

5.1 Akquirieren
Fingerabdrücke sind im eigentlichen Bedeutungssinn eine Eigenschaft, die sie für die Kriminalistik unentbehrlich macht: das häufig unbewusste Hinterlassen des Fingermusters als Abdruckspur bzw. Latenzbild in Form von oftmals unsichtbaren chemischen Rückständen der Hautoberfläche auf berührten Gegenständen aller Art. Für Authentifizierungsaufgaben ist diese Eigenschaft eher gefährlich, da sie die Geheimhaltung des Musters der Kontrolle des Betroffenen entzieht. Somit gibt es beim Fingerabdruck im Gegensatz zu vielen anderen biometrischen Merkmalen mindestens zwei Möglichkeiten, das Geheimnis des Musters zu lüften: durch Direkt- und durch Latenzbildaufnahme.
Bei der Direktaufnahme ist in der Regel die Mitwirkung des Betroffenen erforderlich. Dabei kommt ein Sensor, ein Scanner oder eine Digitalkamera zum Einsatz, die direkt ein digitales Bild liefern, das zur Weiterverarbeitung geeignet ist. Die Direktaufnahme kann aber auch unter Zwang, unbemerkt (im Schlaf) oder durch manipulierte Hardware erfolgen. (Angriffe durch manipulierte Hardware sind z.B. von Geldautomaten bekannt, wo durch getarnte Vorsatzgeräte Kartendaten und PIN abgegriffen werden.)
Moderne digitale Kleinkameras oder Handys mit Videofunktion sind als besonders kritisch einzustufen, da es mit diesen problemlos möglich ist, Passworteingaben heimlich zu filmen und "offline" in Zeitlupe auszuwerten. Solche Kameras können auch unbemerkt genutzt werden, wenn sich jemand per Fingerabdruck authentifiziert und das Fingerbild als Rückmeldung auf einem Display angezeigt wird. Allerdings geht hier beim Fingerabdruck die genaue Größeninformation verloren und perspektivische Verzerrungen müssen nachträglich erkannt und korrigiert werden.
Deutlich umständlicher ist die Aufnahme von Latenzbildern. Was im Labor erfolgreich ist, kann sich in der Praxis als äußerst mühselig erweisen, Erfolg nicht garantiert. Bei der Suche nach Latenzbildern sind folgende natürliche Hürden zu überwinden, wobei davon ausgegangen wird, einen bestimmten Fingerabdruck finden zu müssen:
Latenzabdrücke sind, wie der Name sagt, nur selten als solche sichtbar
Das Finden von Latenzabdrücken benötigt spezielles Knowhow und Erfahrung
Häufig berührte Gegenstände liefern nur unbrauchbare Latenzbildüberlagerungen
Das Suchen nach Latenzabdrücken ist insbesondere für Nichtdaktyloskopen ein zeitaufwändiger Prozess
Die Aufnahme von Latenzabdrücken benötigt spezielles Knowhow und praktische Erfahrung
Latenzabdrücke finden sich nur in unmittelbarer Nähe der Aufenthaltsorte betroffener Personen
Latenzabdrücke sind nicht direkt zuordenbar, es kann sich auch um Abdrücke fremder Personen handeln
Je höher die Zahl fremder Latenzabdrücke, desto kleiner die Chance, den gesuchten zu treffen
Latenzabdrücke können vom falschen (d.h. nicht enrolten oder aktivierten) Finger einer berechtigten Person stammen
Latenzabdrücke haben in der Regel eine schlechte Bildqualität
Latenzabdrücke verschlechtern mit der Zeit  (ca. 1 h) rapide ihre Qualität [18]
Latenzabdrücke benötigen mit zunehmendem Alter immer aufwändigere Aufnahmemethoden
Latenzabdrücke sind oftmals nur Fragmente, d.h. zeigen nur Teilbereiche eines Fingers
Latenzbildfragmente erlauben häufig keine präzise Winkelbestimmung relativ zum Finger
Latenzbildfragmente erlauben häufig keine präzise Lagebestimmung relativ zum Finger
Latenzbildfragmente erlauben häufig keine Bestimmung der Fingernummer
Das Suchen nach Latenzabdrücken hinterlässt in der Regel sichtbare Spuren
Das gern diskutierte [5] und in der Praxis auch schon aufgetretene [6] Abschneiden von Fingern lässt sich am wirkungsvollsten dadurch verhindern, dass man keine zu großen Werte ausschließlich per Fingerprint-Authentifizierung sichert. Eine für diesen Fall eigentlich sinnvolle Lebenderkennung (was auch immer das genau sein mag) ließe sich für einen Betrüger relativ leicht dadurch umgehen, dass man das Fingerabdruckmuster z.B. per Stempelfarbe abnimmt (hierzu eignet sich der noch nicht geschrumpfte lebende Finger natürlich am Besten), daraus eine Folie als Plagiat assembliert und mit dieser die "Lebenderkennung" umgeht. Obwohl es sehr wirkungsvolle Methoden zur Bestimmung des Lebens in Fingern gibt [16], ist es beliebig schwer, nachzuweisen, dass der lebende Finger auch zum Berechtigten gehört und nicht nur dessen Muster. (Beispiel: Folie mit fremden Fingerabdruckmuster an eigenem Finger befestigt.)
5.2 Assemblieren
Sobald ein elektronisches Bild des Fingerabdrucks vorliegt (wir betrachten hier weder rein mechanische noch opto-chemische Duplizierungsverfahren [19]), hat man die Auswahl unter verschiedenen Methoden zur Plagiatsanfertigung [20]. Das Wichtigste ist das zum Sensor passende Material. Hierbei ist Folgendes zu beachten:
Das Material muss flexibel sein, da sonst keine Planlage zu meist steifen Sensoroberflächen zustande kommt.
Das Material muss größenstabil sein. So hängt bei Gelatine die Größe vom stark zeitlich variierenden Wassergehalt ab.
Das Material muss bei Streifensensoren mechanisch stabil genug sein, um dem Zug über den Sensor mehrfach standzuhalten
Das Material muss bei bestimmten Sensoren bestimmte physikalische Eigenschaften aufweisen, z.B. Leitfähigkeit oder Dielektrizitätskonstante.
Gelatine ist für viele Sensoren gut geeignet, allerdings sind Formstabilität und Haltbarkeit (Pilzbefall!) mangelhaft. Andererseits ist auch Stempelgummi [3] geeignet, wenn man die Stempeloberfläche je nach Sensor entsprechend behandelt [4].
5.3 Anwenden
Hat man die ersten zwei Stufen absolviert, entscheidet erst der letzte Schritt über Erfolg oder Misserfolg, wenn das Plagiat dem Authentifizierungssystem präsentiert wird. Hier kommen für den Fälscher folgende Schwierigkeiten zusammen:
Es ist (in der Regel) die passende User-ID einzugeben
Das Plagiat muss den richtigen Finger repräsentieren
Das Plagiat muss den richtigen Fingerausschnitt relativ zur Fingerführung zeigen (bei kleinen Sensoren)
Das Plagiat muss im richtigen Winkel aufliegen
Das Plagiat muss das zum Sensor passende Material aufweisen
Das Plagiat muss je nach Sensor angehaucht werden (zur Erhöhung der Feuchtigkeit)
Das Plagiat muss ganzflächig auf dem Flächensensor aufliegen
Das Plagiat muss lückenfrei über den Streifensensor gezogen werden
Das Plagiat muss vor Ort möglichst viele Fälschungsversuche durchstehen können
Der Fälschungsversuch darf Anderen nicht auffallen
Aus dieser Liste wird sofort klar, was der Entwickler des Fingerprint-Authentifizierungssystems alles beachten muss, um dem Betrüger das Leben möglichst schwer zu machen.

6 Schutz gegen Angriffe

Die ersten Fingerprintsysteme, die mit Hilfe von Latenzbildreaktivierungen oder Plagiaten "getäuscht" wurden, zeichneten sich durch einige ganz nette, aber in der Praxis eher unnötige Merkmale aus, die aber Fälschern das Leben ganz wesentlich erleichterten: Es waren beliebig viele Versuche erlaubt und das Sensorbild wurde in hoher Qualität auf dem Display des PCs angezeigt. Beides zusammen ermöglichte es den Fälschern, ihre Versuche solange zu optimieren, bis der gewünschte Erfolg eintrat. Systeme die für einen hohen Schutz gegen Falschauthentifizierungen jeglicher Art optimiert sind, sollten hingegen folgende Regeln beachten:
Die Zahl der Authentifizierungsversuche sollte auf maximal 3 beschränkt werden
Danach erfolgt Sperrung des Users. Wie häufig ein Berechtigter auf diese Weise ausgesperrt wird, hängt primär von der Falschrückweisungsrate FRR ab. Heutige Systeme haben eine FRR von unter 1% (hängt stark von der Person ab!). Nimmt man für einen Berechtigten völlige stochastische Unabhängigkeit der drei Versuche an, käme man auf eine Sperrungs-FRR von kleiner als 10-6, so dass der Berechtigte im Normalfall kein Problem haben sollte. Der andere Extremfall, die komplette Abhängigkeit, würde die FRR bei 1% belassen. Tritt dieser Fall bei einem Berechtigten auf, muss unabhängig von weiteren Versuchen davon ausgegangen werden, dass ein grundlegendes Problem vorliegt, was wie bei allen Authentifizierungsverfahren die Anwendung einer Rückfallmethode erfordern würde. Die Beschränkung der Zahl der Versuche kann einhergehen mit einer Zeitsperre oder einer ansteigenden Verzögerung zwischen zwei Versuchen bei ansteigender Versuchszahl.
Das Fingerabdruckmuster sollte nicht angezeigt werden
Dadurch vermeidet man, dass der Fälscher sieht, was er falsch macht, denn in aller Regel klappt bei Plagiaten nicht der erste Präsentationsversuch. Desweiteren verhindert man ein heimliches Abfotografieren/-filmen des Fingerabdrucks eines Berechtigten. Will man auf diese Funktion in "Komfortanwendungen" nicht verzichten, sollte die Darstellung wenigstens perspektivisch verzerrt erfolgen. Andernfalls könnten Komfortanwendungen zu einem Risiko für (fremde) Sicherheitsanwendungen werden.
Kleine Flächen-Sensoren haben in Verbindung mit einer Fingerführung eine höhere Fälschungsresistenz
Kleinere Sensoren führen zwar prinzipiell zu einer höheren FAR. Da in aller Regel die FAR aber im Vergleich zur Fälschungsakzeptanzrate keine Rolle spielt, kann es sich lohnen, die Sensorfläche zu verkleinern. Dies reduziert die Fälschungsakzeptanzrate in Verbindung mit der Begrenzung der Versuchszahl dadurch, dass der Fälscher nicht weiß, welcher Ausschnitt enrolt wurde bzw. aktiv ist. Man muss dann allerdings zur Erzielung einer brauchbaren FRR dafür sorgen, dass immer der selbe Ausschnitt des Fingerabdrucks den Sensor trifft. Dies ist durch eine geeignete Fingerführung zu gewährleisten. (Die Verkleinerung der Sensorfläche und die Positionierung der gültigen Fläche ließe sich übrigens auch softwaretechnisch mit einem Sensor größerer Fläche lösen.)
Der Fingerabdruck sollte eine Mindestfläche aufweisen
Auch wenn eine Erkennung des Musters noch einwandfrei möglich sein sollte, ist es sinnvoll, eine Mindestfläche für den aufliegenden Fingerabdruck zu fordern. Auf diese Weise lassen sich kleinflächige Fragmente wirksam ausschließen.
Sensor-ID
Arbeitsplatzanwendungen sehen häufig einen Sensor pro Arbeitsplatz vor. Sensoren mit einmaliger und nicht änderbarer ID lassen sich dazu nutzen, z.B. räumliche Beschränkungen (auch in Verbindung mit PC-ID und LAN-ID) einzuführen. Desweiteren wäre auf diese Weise auch verhinderbar, dass manipulierte Geräte zum Einsatz kommen, insbesondere, wenn die Übertragung der Daten vom Sensor verschlüsselt abläuft, so dass die ID nicht auslesbar wäre.
Finger mit geringster Latenzbildhäufigkeit verwenden
Nach [12] sind nicht alle 10 Finger gleichhäufig als Latenzbild auffindbar. Damit ließe sich durch Auswahl des richtigen Fingers die Chance verringern, Opfer eines Latenzbildangriffs zu werden.
Höchstens zwei Finger pro Person enrolen
Mit jedem zusätzlich enrolten Finger, der bei der Authentifizierung gleichberechtigt nutzbar ist, erhöht sich für einen Fälscher die Chance, dass irgendein dem Fälscher nicht genau bekannter Fingerabdruck erfolgreich erkannt wird. Man sollte deshalb genau überlegen, ob nicht ein einziger Finger reicht, denn die Chance, sich einen Finger zu verletzen, ist relativ gering und kann durch das notwendige Rückfallverfahren aufgefangen werden.
Mehrfingerauthentifizierung
Das System kann im Falle höherer Anforderungen die Verifizierung mit zwei Fingern in vorgegebener Reihenfolge verlangen. Dies reduziert nicht nur deutlich die FAR, sondern auch das Risiko einer erfolgreichen Fälschung. Allerdings muss man näherungsweise mit einer Verdopplung der FRR rechnen.
Bestimmte Finger oder Geräte können gesperrt werden
Sollte ein Finger korrumpiert sein, muss er sich deaktivieren lassen. Im Falle seiner Nutzung kann dann ein unsichtbarer Alarm erfolgen. Ähnliches lässt sich z.B. bei gestohlener Hardware durch Sperrung der Sensor-ID oder weiterer Hardware-IDs erreichen.
Alarmfinger
Diese Maßnahme ist geeignet zur Abwehr einer erzwungenen Authentifizierung, die dann nur zum Schein erfolgreich ist. Als Alarmfinger kommen im Prinzip auch deaktivierte korrumpierte Finger in Frage.
Man wählt die kleinstmögliche FAR, die eine akzeptable FRR erzeugt
Auch wenn die FAR bei Fingerprintsystemen so klein ist, dass sie innerhalb einer Verifizierung keine Rolle mehr spielt, also deutlich kleiner ist als 0.0001, so führt doch eine kleinstmögliche FAR auch zu einer verbesserten Abweisung von Fälschungen, da auch Fälschungen in der Realität nie perfekt sind.
Die Fingerführung sollte mechanisch gegen Fälschungen optimiert sein
Insbesondere bei Streifensensoren, begrenzt aber auch bei Flächensensoren, kann eine geeignet geformte Fingerführung die mechanische Anwendung von Plagiaten ganz wesentlich erschweren. Ein gelungenes Beispiel sind die Tastaturen G-83-14600/14700 von Cherry, die einer Anwendung von Plagiaten u.a. durch besondere Formgebung der Fingerführung einen wirksamen Widerstand entgegensetzen.

Gegen Fälschungen optimierte Fingerführung
Keine Fingerprint-Identifizierung bei hohem Schutzbedarf
Eine Authentifizierung, die gleichzeitig per Fingerprint identifiziert und das Ergebnis als Verifizierung betrachtet, ist prinzipiell anfällig gegen die Benutzung beliebiger Fingerabdrücke Nichtberechtigter. Dies gilt nicht nur für die mit der Fingerzahl steigende FAR, sondern auch für die Chance, mit irgend einem zufällig aufgefundenen Latenzabdruck eine erfolgreiche Authentifizierung zu erzielen.
Der Winkelbereich des Fingers sollte auf ein Minimum begrenzt werden
Anwender sind immer wieder begeistert, wenn man den Finger in beliebigem Winkel auf einen Flächensensor auflegen kann. Schränkt man den Auflagewinkel jedoch z.B. auf praxisnahe ±15° ein, vergrößert sich die FRR zwar kaum messbar, jedoch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der Fälscher bei kleinen Sensoren den richtigen Winkel im ersten Versuch trifft, um bis zu einem Faktor 12!
Es werden alle Finger enrolt, aber nicht alle freigeschaltet
Dadurch lassen sich Fälschungsversuche in Echtzeit aufdecken, weil der Fälscher in der Regel nicht weiß, welchen Finger er assembliert hat. Sollte zufälligerweise ein enrolter, aber nicht aktivierter Finger dabei sein, kann dies für einen Fälschungsversuch sprechen, wobei natürlich auch mit einer Fehlbedienung des Berechtigten zu rechnen ist.
Eine Fingerprintauthentifizierung sollte nicht die äußerste von mehreren Hürden sein
Erfolgt eine Berechtigungsabfrage mit Zutrittssteuerung in mehreren Stufen unter Benutzung unterschiedlicher Authentifizierungsmethoden, sollte eine Authentifizierung per Fingerabdruck innerhalb dieser Kette nicht die erste Maßnahme sein. Beispiel für eine mehrstufige Authentifizierung ist der Zugang zu vertraulichen Daten am Arbeitsplatz. Um an die vertraulichen Daten zu gelangen, benötigt man z.B. zunächst den Zugang zum Betriebsgelände, dann den Zugang zum Büro, den Zugang zum PC und schließlich den Zugriff auf die Daten. Jeder einzelne Zugang/Zugriff bedarf üblicherweise einer eigenen Authentifizierung, wie auch immer sie aussehen mag. In solch einem Fall ist es in der Regel sinnvoller, die Fingerprintauthentifizierung eher im inneren Bereich für den Datenzugriff zu nutzen als bereits im öffentlichen Bereich am Werkstor. Warum?
Wir nehmen vereinfachend an, dass der im Beispiel beschriebene Weg zu den vertraulichen Daten der einzige ist. Wir gehen weiter davon aus, dass ein erfolgreicher Angriff auf die vertraulichen Daten alle Authentifizierungseinrichtungen von außen nach innen überwinden muss. Ein nicht erfolgreicher Angriff wird spätestens an der letzten Hürde scheitern. Dabei gilt trivialerweise die Feststellung, dass die Wahrscheinlichkeit, erst an einer inneren Hürde zu scheitern nicht kleiner ist als bereits vorher an einer äußeren gescheitert zu sein. Sind die vorhergehenden Authentifizierungsmechanismen nicht völlig unwirksam, kann man sogar davon ausgehen, dass ein hoher Prozentsatz der gescheiterten Angriffe bereits vor der innersten Authentifizierungseinrichtung zum Erliegen kommt. Umgekehrt ist die Wahrscheinlichkeit, dass bereits die äußerste Authentifizierungseinrichtung überwunden wurde, größer ist als das Überwinden weiterer innerer Authentifizierungseinrichtungen. Es werden in einer Kette also grundsätzlich eher äußere Authentifizierungseinrichtungen als innere überwunden. Gehört die Fingerabdruckerkennung zu den äußeren Authentifizierungseinrichtungen, gibt es damit einen höheren Anteil an überwundenen Fingerprintauthentifizierungen als wenn diese weiter innen angeordnet wäre.
Die Überwindung einer Fingerprintauthentifizierung hat aber eine größere Auswirkung als die Überwindung einer Passwort- oder tokenbasierten Authentifizierung, da der Betroffene seinen Authentifizierungsfinger nur 9 mal wechseln kann. Natürlich hat ein Angreifer bei Kenntnis der gesamten Authentifizierungskette bereits die Überwindung der Fingerprintauthentifizierung durch ein geeignetes Plagiat vorbereitet. Allerdings beweist ihm erst die erfolgreiche Überwindung dessen Tauglichkeit. Er lebt also bei zukünftigen Angriffsversuchen immer mit dem Risiko, dass sein Fingerprint-Plagiat unbrauchbar ist.
Der Fingerprintsensor sollte einsehbar sein
Fälschungsversuche werden in nichtbeobachtetem Umfeld wesentlich häufiger sein, da hier ein Aspekt der Abschreckung, die Entdeckung durch Dritte, entfällt.
Hochglanzoberflächen in der Nähe von Sensoren vermeiden
Schreibtische mit Arbeitsfläche aus Glas erhöhen die Chance für den Fälscher, einen Fingerabdruck in brauchbarer Qualität schneller zu finden. Aufgerauhte Oberflächen können die Auswertung von Fingerabdrucken hingegen unmöglich machen, siehe [3].

7 Quellenangaben und Links

Letzer Link-Besuch: 2008-07-20
1]
Bromba, M.: "Fingerprint identifiers and fingerprint verifiers"; first issue: 2007-12-26; http://www.bromba.com/knowhow/FingerprintID.htm#4
2]
Bromba, M.: "Are fingerprints secrets?"; first issue: 2007-09-21; http://www.bromba.com/knowhow/FingerprintID.htm#2
3]
Bromba, M.: Biometrie und Sicherheit; Erstausgabe: 2002-07-22; http://www.bromba.com/knowhow/biosich.htm
[4]
Bromba, M.: "Kunstfinger-Authentifikation - Biometrische Erkennung auch ohne Personenbezug"; Erstausgabe: 2005-03-25; http://www.bromba.com/knowhow/artifing.htm
5]
Maresch, M. "Bald ein Volk ohne Daumen?"; Süddeutsche Zeitung v. 1998-01-31
6]
Kent, J.: "Malaysia car thieves steal finger":  http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/asia-pacific/4396831.stm
7]
Bromba, M.; Fingerprint FAQ; http://www.bromba.com/faq/fpfaqd.htm#arbeiten
8]
Bromba, M.: "Biometrische Angriffe": http://www.bromba.com/knowhow/bioangr.htm
9]
Bromba, M.; "Ein biometrisches Bezahlsystem für Kaufhäuser - Herausforderungen für Entwickler und Datenschützer"; DuD • Datenschutz und Datensicherheit, 31 (2007) Heft 3, S 194-198 (http://www.bromba.com/knowhow/DuD31(2007)3Bromba.pdf)
[10]
Bromba, M.: "Widespread use of fingerprint - a danger?"; first issue: 2007-10-11; http://www.bromba.com/knowhow/FingerprintID.htm#3
[11]
Matsumoto, Tsutomu; "Importance of Open Discussion on Adversarial Analyses for Mobile Security Technologies"; ITU-T workshop on security, Seoul;  May 2002. http://www.itu.int/itudoc/itu-t/workshop/security/present/s5p4.html
[12]
Heinz, B.; Krißler, J.; Rütten, C.: Fingerspitzengefühl - Fingerabdrucksysteme im Test. c't 12/2007, S 98-101.
[13]
Krißler, J.; Rütten, C.: Feine Linien - Wie leicht sich Fingerabdrucksensoren austricksen lassen. c't 12/2007, S 102-103
[14]
Thalheim, L.; Krissler, J.; Ziegler, P.-M.: "Körperkontrolle"; c't 11/2002, S114-123; deutsche Kurzfassung; englische Langversion.
[15]
"Starbug"; "Wie können Fingerabdrücke nachgebildet werden?"; 09. Oktober 2004; https://www.ccc.de/biometrie/fingerabdruck_kopieren.xml
[16]
Bromba, M.; "Fingerabdruckerkennung"; Erstausgabe: 2004-05-27; http://www.bromba.com/knowhow/fingerprint.htm
[17]
Biermann, H.; Bromba, M.; Busch, C.; Hornung, G.; Meints, M.; Quiring-Kock, G.: "White Paper zum Datenschutz in der Biometrie"; TeleTrusT 2008-05-21; http://www.bromba.com/knowhow/Datenschutz-in-der-Biometrie-080521.pdf
[18]
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[19]
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