Experiment 12 mit IR-Indikatoren:
Nichtlinearität und Zweifarbigkeit der IRI 4400
Als konvertierende IR-Indikatorkarte folgt die Grünemission der IRI 4400 einer
quadratischen Anhängigkeit von der IR-Intensität. Bei höherer IR-Intensität
macht sich noch eine zweite Emissionfarbe bemerkbar, deren Helligkeit mit der
Potenz 2.8 zunimmt.
Benötigte Ausrüstung
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IR-Quelle: 950 nm Hochleistungs-LED (z.B. Texas Optoelectronics TIES 16A,
Siemens LD 242-2)
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Regelbare Stromquelle oder Spannungsquelle mit Serienwiderstand für
Hochleistungs-LED
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IR-Indikator: IRI 4400
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Rotgrün-Stereobrille (eventuell auch Prisma oder Compact Disc)
Vorsichtsmaßnahmen
keine
Vorbereitung: Versuchsaufbau
Hochleistungs-LED noch oben zeigend so auf Kühlkörper montieren, daß die
Diodenoberkante die Vorderseite des Leuchtchips der aufzulegenden IRI 4400
berühren kann.
Versuchsdurchführung
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Rotgrünbrille aufsetzen und LED abwechselnd durch das rote und das grüne
Filter beobachten.
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Strom von null beginnend langsam bis auf Maximalwert (2 A für TIES 16A
und kurzzeitig 300 mA für LD 242-2) steigern. Man sieht, wie zunächst die
Grünemission bei 540 nm einsetzt, bei höheren Strömen dann aber auch ein
roter Anteil (660 nm) schnell immer stärker wird. Insgesamt verschiebt sich
der visuelle Farbeindruck bei höheren IR-Intensitäten etwas in Richtung
gelb.
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Mit Hilfe eines Prismas oder einer CD (die sich auch als Beugungsgitter
mißbrauchen läßt), kann man insbesondere nachweisen, daß die IRI 4400 kein
die Farben grün und rot enthaltendes kontinuierliches Spektrum, sondern ein
Linienspektrum mit den beiden Farben grün und rot erzeugt: hält man die CD
bei völliger Dunkelheit im richtigen Winkel, erscheint deutlich getrennt vom
grünen Punkt ein roter.