Experiment 09 mit IR-Indikatoren:

Nachweis von Lichteinfall


Bei diesem Versuch wird die Speicherfähigkeit von aufladbaren IR-Indikatoren für Lichtenergie ausgenutzt, um einen einmaligen Lichteinfall nachzuweisen, der z.B. dadurch entsteht, daß sich jemand unbefugt an einem zu sichernden Schrank zu schaffen macht.

Benötigte Ausrüstung

Vorsichtsmaßnahmen

keine

Vorbereitung: Entladung (Ausleuchtung)

  1. Halogenlampe mit IR-Filter ausrüsten.
  2. Lichtdichte Schachtel für IRI 1100 bereitstellen.
  3. Raum völlig abdunkeln (tiefrotes Licht ohne Anteile unter 600 nm Wellenlänge ist erlaubt).
  4. Aktive Fläche der IRI 1100 solange der IR-Bestrahlung aussetzen, bis orange Emission vollständig verschwunden ist (kann nur mit der 950 nm-LED nachgewiesen werden, da die Halogenlampe trotz Filterung noch zu viele (bei der Ausleuchtung mitwirkende aber sichtbare) Dunkelrotanteile enthält). Der Ausleuchtvorgang kann einige Minuten bis Stunden in Anspruch nehmen!
  5. IRI 1100 in lichtdichte Schachtel sperren.

Versuchsdurchführung und Auswertung

  1. IRI 1100 unter Dunkelheit der Schachtel entnehmen und an die zu sichernde Stelle bringen (z.B. lichtdichter Schrank).
  2. Nach Abschluß des Sicherungszeitraums (z.B. einige Tage) IRI 1100 unter Dunkelheit wieder in lichtdichte Schachtel verschließen.
  3. Unter völliger Dunkelheit mit 950 nm-LED überprüfen, ob orange Emission nachweisbar ist. Wenn ja, ist der Schrank geöffnet worden, und einfallendes Licht hat die IRI 1100 aufgeladen. Aus der Stärke der Aufladung kann man eventuell Rückschlüsse auf die Einwirkungsdauer des einfallenden Lichts ziehen.