Experiment 09 mit IR-Indikatoren:
Nachweis von Lichteinfall
Bei diesem Versuch wird die Speicherfähigkeit von aufladbaren IR-Indikatoren
für Lichtenergie ausgenutzt, um einen einmaligen Lichteinfall nachzuweisen, der
z.B. dadurch entsteht, daß sich jemand unbefugt an einem zu sichernden Schrank
zu schaffen macht.
Benötigte Ausrüstung
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Leistungsstarke IR-Quelle (z.B. Halogenlampe)
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IR-Durchlassfilter zum Sperren von sichtbarem und UV-Licht
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IR-Indikator: IRI 1100
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Lichtdichte Schachtel für IRI 1100
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Tiefrote Dunkelkammerleuchte oder LED-Lampe
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Leistungsstarke IR-LED 950 nm (z.B. LD 242-2)
Vorsichtsmaßnahmen
keine
Vorbereitung: Entladung (Ausleuchtung)
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Halogenlampe mit IR-Filter ausrüsten.
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Lichtdichte Schachtel für IRI 1100 bereitstellen.
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Raum völlig abdunkeln (tiefrotes Licht ohne Anteile unter 600 nm Wellenlänge
ist erlaubt).
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Aktive Fläche der IRI 1100 solange der IR-Bestrahlung aussetzen, bis orange
Emission vollständig verschwunden ist (kann nur mit der 950 nm-LED
nachgewiesen werden, da die Halogenlampe trotz Filterung noch zu viele (bei
der Ausleuchtung mitwirkende aber sichtbare) Dunkelrotanteile enthält). Der
Ausleuchtvorgang kann einige Minuten bis Stunden in Anspruch nehmen!
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IRI 1100 in lichtdichte Schachtel sperren.
Versuchsdurchführung und Auswertung
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IRI 1100 unter Dunkelheit der Schachtel entnehmen und an die zu sichernde
Stelle bringen (z.B. lichtdichter Schrank).
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Nach Abschluß des Sicherungszeitraums (z.B. einige Tage) IRI 1100 unter
Dunkelheit wieder in lichtdichte Schachtel verschließen.
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Unter völliger Dunkelheit mit 950 nm-LED überprüfen, ob orange Emission
nachweisbar ist. Wenn ja, ist der Schrank geöffnet worden, und einfallendes
Licht hat die IRI 1100 aufgeladen. Aus der Stärke der Aufladung kann man
eventuell Rückschlüsse auf die Einwirkungsdauer des einfallenden Lichts
ziehen.