Experiment 07 mit IR-Indikatoren:
Nachweis des IR-Anteils im Sonnenlicht
Dieser Versuch demonstriert eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des
konvertierenden IR-Indikators IRI 4400 bei der Umwandlung von infrarotem
Sonnenlicht in sichtbares grünes Licht.
Benötigte Ausrüstung
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IR-Quelle: Sonnenschein ohne Wolkenverdeckung
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Dunkle Sonnenbrille
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Lupe (Fresnellinse im Scheckkartenformat oder Linse mit max.
5 cm Durchmesser)
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Infrarotfilter zur Abtrennung des sichtbaren Lichts (Folie)
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Schwarzes Papier
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IR-Indikator: IRI 4400
Vorsichtsmaßnahmen
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Fokussierten Sonnenstrahl nicht auf schwarze Fläche der Indikatorkarte
richten (Hitzeschäden/Brandgefahr).
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Das passive Kartenmaterial darf keinen höheren Temperaturen als ca. 50 °C
ausgesetzt werden (Hitzeschäden), der Leuchtchip verträgt lokal kurzfristig
200 °C. Dies ist insbesondere dann zu beachten, wenn die Lupe einen größeren
Durchmesser als ca. 5 cm hat oder ohne IR-Filter betrieben wird und dadurch
mehr Energie im Brennfleck konzentriert.
Vorbereitung: Positionierung
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Dunkle Sonnenbrille aufsetzen.
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Lupe ohne IR-Filter in die Sonne halten und Sonnenstrahl auf schwarzes
Papier richten, um Brennweite zu ermitteln (Rauchentwicklung).
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Das gleiche mit Zwischenschaltung des IR-Filters versuchen, bis Papier
raucht. Als IR-Filter eignen sich viele schwarze Plastikfolien
(ausprobieren!) oder entwickelter unbelichteter Diafilm.
Versuchsdurchführung: IR-Nachweis
Jetzt Papier gegen IR-Indikatorkarte austauschen und darauf achten, daß nur die
Vorderseite des Leuchtchips getroffen wird. Dieser leuchtet bei Fokussierung
des infraroten Sonnenlichtanteils hell grün auf. Da der Leuchtchip der IRI 4400
nicht wie das schwarze Papier alle Energie absorbiert, sondern einen großen
Teil durchläßt oder reflektiert sowie einen weiteren Teil in grünes Licht
umwandelt, das wieder abgestrahlt wird, sind bei genauer Beachtung
obenstehender Vorsichtsmaßnahmen keine Hitzeschäden zu erwarten.