Experiment 05 mit IR-Indikatoren:
Ermittlung des Brennpunkts fokussierter 830nm Laser-Strahlung
Es wird gezeigt, wie man den Brennpunkt eines Infrarotlasers kleiner Leistung
mit Hilfe des IR-Indikators IRI 4400 bestimmen kann. Der beschriebene Versuch
kann auch mit anderen Lasern im Wellenlängenbereich ca. 830 nm bis ca. 1100 nm
durchgeführt werden.
Benötigte Ausrüstung
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IR-Quelle: Diodenlaser 830 nm/30 mW mit Stromversorgung und Fokussieroptik
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IR-Indikator: IRI 4400
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Laserschutzbrille
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Halterung für Diodenlaserkopf
Vorsichtsmaßnahmen
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Experiment niemals ohne Laserschutzbrille durchführen, da sonst irreversible
Augenschäden möglich sind!
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Fokussierten Laserstrahl nicht auf schwarze Fläche der Indikatorkarte richten
(Hitzeschäden).
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Das passive Kartenmaterial darf keinen höheren Temperaturen als ca. 50 °C
ausgesetzt werden (Hitzeschäden); der Leuchtchip verträgt lokal kurzfristig
200 °C. Dies ist insbesondere bei Leistungen von mehr als 30 mW zu beachten.
Vorbereitung: Positionierung
Diodenlaserkopf im ausgeschalteten Zustand so positionieren, daß der
fokussierte Strahl den Leuchtchip der IRI 4400 von vorne trifft.
Versuchsdurchführung: Bestimmung des Brennpunkts
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Laserschutzbrille aufsetzen.
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Diodenlaser einschalten.
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Indikatorkarte in Strahlrichtung so lange bewegen, bis aktive Fläche
punktförmig hell grün aufleuchtet. Da der Brennfleck bei Lasern sehr klein
ist, kann die Grünemission starken örtlichen Fluktuationen unterlegen sein.
Grund dafür ist, daß der Wirkungsgrad der Umwandlung davon abhängt, wie ein
Kristallkorn des Leuchtstoffs (Größe ca. 100 µm) vom Brennfleck (Größe
<10 µm) getroffen wird.