Experiment 03 mit IR-Indikatoren:

Direkter Nachweis von 1300 nm LED-Strahlung


Dieser Versuch beschreibt die grundsätzliche Arbeitsweise der IR-Indikatoren IRI 1100 und IRI 1400 bei der Überprüfung von 1300 nm IR-LEDs für Lichtwellenleiter-Anwendungen.

Benötigte Ausrüstung

Vorsichtsmaßnahmen

Kurzwellige UV-Strahlung setzt die Lebensdauer der Indikatorkarte herab und kann die Augen schädigen! UV-absorbierende Sonnenbrille benutzen!

Vorbereitung: Aufladung

IRI 1100 oder 1400 vor Benutzung mit Tages- oder Leuchtstofflampenlicht bestrahlen (aufladen). Die Ladedauer hängt von der Intensität des anregenden Lichts ab und beträgt in der Regel weniger als eine Minute. Wichtig ist vor allem der Blauanteil des Ladelichts. Die IRI 1400 kann auch mit UV-A-Strahlung aufgeladen werden, wobei eine deutliche grüne Fluoreszenz entsteht. Glühlampen sind wegen ihres hohen IR-Anteils, der die Karte schon während der Aufladung wieder entlädt, ungeeignet.

Versuchsdurchführung: IR-Nachweis

Aktive Fläche der IR-Indikatorkarte bei gedämpftem Umgebungslicht oder Dunkelheit in die Nähe der Leuchtdiode halten. Bei vorhandener IR-Strahlung leuchtet die aktive Fläche sichtbar auf (IRI 1100: orange; IRI 1400: grün). Um bei der IRI 1400 die IR-stimulierte Emission vom Selbstentladungsleuchten zu unterscheiden, IR-Quelle evtl. ein- und ausschalten. Sobald die IR-stimulierte Emission nachläßt, nachladen wie oben beschrieben.