Experiment 02 mit IR-Indikatoren:

Direkter Nachweis von 950 nm LED-Strahlung


Dieser Versuch beschreibt die grundsätzliche Anwendung der IR-Indikatoren IRI 1100 und IRI 4400 bei der Überprüfung von 950 nm IR-LEDs.

Benötigte Ausrüstung

Vorsichtsmaßnahmen

keine

Vorbereitung: Aufladung

IRI 1100 vor Benutzung mit Tages- oder Leuchtstofflampenlicht bestrahlen (aufladen). Die Ladedauer hängt von der Intensität des anregenden Lichts ab und beträgt in der Regel weniger als eine Minute. Wichtig ist vor allem der Blauanteil des Ladelichts. Glühlampen sind wegen ihres hohen IR-Anteils, der die Karte schon während der Aufladung wieder entlädt, ungeeignet. Die IRI 4400 benötigt keine Aufladung.

Versuchsdurchführung: IR-Nachweis

Aktive Fläche der IR-Indikatorkarte bei gedämpftem Umgebungslicht oder Dunkelheit in die Nähe der mit ca. 50 mA betriebenen Leuchtdiode halten. Bei vorhandener IR-Strahlung leuchtet die aktive Fläche sichtbar auf (IRI 1100: orange; IRI 4400: grün). Sobald die IR-stimulierte Emission bei der IRI 1100 nachläßt, nachladen wie oben beschrieben. Da die Grünemission der IRI 4400 quadratisch von der Strahlungsdichte der IR-Quelle abhängt, aktive Fläche dieser Karte so dicht wie möglich in die Nähe der LED-Oberfläche bringen. Die besten Resultate erzielt man mit der LD 242, die mit einem Strom bis zu 300 mA betrieben werden kann (Kühlkörper erforderlich!).