Experiment 01 mit IR-Indikatoren:
Direkter Nachweis von 880 nm LED-Strahlung
Dieser Versuch beschreibt die grundsätzliche Anwendung der IR-Indikatoren
IRI 1100 und IRI 1400 bei der Überprüfung von 880 nm IR-LEDs.
Benötigte Ausrüstung
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IR-Quelle: 880 nm LED (z.B. Siemens SFH 485)
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IR-Indikator: IRI 1100 oder 1400
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Tageslichtquelle oder UV-A-Leuchtstofflampe (z.B. Geldscheinprüfer; nur für IRI 1400)
Vorsichtsmaßnahmen
Kurzwellige UV-Strahlung setzt die Lebensdauer der Indikatorkarte herab und
kann die Augen schädigen! UV-absorbierende Sonnenbrille benutzen!
Vorbereitung: Aufladung
IRI 1100 oder 1400 vor Benutzung mit Tages- oder Leuchtstofflampenlicht
bestrahlen (aufladen). Die Ladedauer hängt von der Intensität des anregenden
Lichts ab und beträgt in der Regel weniger als eine Minute. Wichtig ist vor
allem der Blauanteil des Ladelichts. Die IRI 1400 kann auch mit UV-A-Strahlung
aufgeladen werden, wobei eine deutliche grüne Fluoreszenz entsteht. Glühlampen
sind wegen ihres hohen IR-Anteils, der die Karte schon während der Aufladung
wieder entlädt, ungeeignet.
Versuchsdurchführung: IR-Nachweis
Aktive Fläche der IR-Indikatorkarte bei gedämpftem Umgebungslicht oder
Dunkelheit in die Nähe der Leuchtdiode halten. Bei vorhandener IR-Strahlung
leuchtet die aktive Fläche sichtbar auf (IRI 1100: orange; IRI 1400: grün).
Um bei der IRI 1400 die IR-stimulierte Emission vom Selbstentladungsleuchten zu
unterscheiden, IR-Quelle evtl. ein- und ausschalten. Sobald die IR-stimulierte
Emission nachläßt, nachladen wie oben beschrieben.